Eiweißreiche Ernährung

Eiweißreiche Ernährung zum Abnehmen?

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Wir brauchen Eiweiß vor allem, um unsere verschiedenen Körperstrukturen (Haare, Haut, Zellen, Organen und Muskeln) zu bilden, zu erneuern und zu erhalten. Der Bedarf liegt ungefähr bei etwa 0,8 Gramm Protein pro kg Körpergewicht. Bei Ausdauersportarten wird Eiweiß ebenfalls zur Energiegewinnung genutzt. Protein sättigt gut und hat günstige Auswirkungen auf die Figur. Gegen einen höheren Anteil an Proteinen aus pflanzlichen Quellen ist nichts einzuwenden. Anders ist dies bei tierischen Eiweißen, da diese sehr stark in Verbindung mit Krebswachstum und anderen negativen Auswirkungen stehen. Auch wenn tierische Proteine von der Zusammensetzung eher den menschlichen Bedürfnissen entsprechen, kann man seinen Bedarf auch über pflanzliche Proteinquellen decken.

Proteinbedarf bei sportlicher Aktivität

Der tägliche Proteinbedarf wurde unter Berücksichtigung von Ausscheidungen, Haarausfall, Hautabschuppung und einem Sicherheitspuffer gemacht. Somit kommt ein 80 kg schwerer Mann mit 80 kg x 0.8g Eiweiss/kg Körpergewicht = 64 Gramm Eiweiß am Tag aus. Falls Sie starkem Krafttraining nachgehen wollen reichen, trotzdem schon 0,95 Gramm Eiweiß pro kg Körpergewicht aus. Mehr Proteine führen ohne Sport nicht zu mehr Muskeln. Der durchschnittliche Deutsche nimmt am Tag durch seine normale Nahrung bereits ca. 1,2 Gramm Protein/Körpergewicht in kg zu sich. Ausnahmen gelten bei Ausdauersport, da hier nachdem die Glukosevorräte aufgebraucht sind auch vermehrt Eiweiß zur Energiegewinnung verbraucht wird. Je mehr Protein eine Mahlzeit enthält, desto länger macht diese satt. Zu einem hohen Proteinkonsum sollte ebenfalls viel Wasser konsumiert werden.

Fleisch bzw. tierisches Protein

Fleischesser sagen, dass es nicht genügend Beweise gibt, dass Fleischkonsum Krebserkrankungen begünstigen. Außerdem wäre eine vegetarische oder vegane Ernährung aufgrund der Mangelerscheinungen ohnehin keine gute Alternative. Andere wiederum stützen sich auf zahlreiche Studien, die besagen, dass Fleisch (rotes mehr als weißes) viele Arten von Krebs begünstigt. Eine gute Dokumentation ist „Cowspiracy“. Diese gibt es unter anderem auf Netflix zu sehen gibt. In dieser wird auf den starken Zusammenhang von tierischem Eiweiß und der Sterblichkeitsrate in verschiedenen Ländern eingegangen. Mit dem Ergebnis, dass die Sterblichkeitsrate dort deutlich höher ist, wo Menschen tierische Produkte zu sich nehmen. Ganz extrem ist dies in China zu sehen. Sobald eine Region damit beginnt, sich tierisch zu ernähren, steigt auch deren Sterberate deutlich an. Wer diese Argumente bzw. diese Zahlen noch nicht als Grund genug sieht, seinen Fleischkonsum einzuschränken oder gar ganz weg zu lassen, wird dies vielleicht bei dem nächsten negativen Aspekt noch etwas mehr in Erwägung ziehen. Tierische Produkte verursachen sehr viel mehr Treibhausgase als pflanzliche Nahrung. Urwälder werden abgeholzt, viel Wasser wird dort verbraucht, wo es knapp ist, und andere Menschen sterben während wir uns Fleisch heranzüchten. Von der heutzutage häufig anzutreffenden Massentierhaltung und den mit Medikamenten vollgepumpten Tieren mal ganz abzusehen. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was für ihn richtig ist. Jedoch deuten die Zahlen und Studien ziemlich eindeutig darauf hin, dass man sich und der Umwelt etwas Gutes tun würde, wenn man seinen Fleischkonsum einschränkt oder es ganz lässt. Heutzutage gibt es bereits sehr viele Fleischalternativen, mit denen man sich selbst und der Umwelt etwas Gutes tun kann.

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