Welchen Nutzen hat Chlorophyll?

In eine gesunde Ernährung gehört auch immer jede Menge grünes Gemüse. Doch warum ist das eigentlich so? Grüne Lebensmittel sehen nicht nur besonders saftig und gesund aus, sondern es steckt auch jede Menge Chlorophyll in ihnen, das unserem Körper beim Abnehmen hilft und eine gesunde Lebensweise mit all seinen positiven Effekten unterstützt. Dabei gilt die Faustregel: Je dunkler das Blattgrün, desto höher der Chlorophyllanteil, desto gesünder das Gemüse. Ob es der heimische Grünkohl ist, der Spinat aus dem Garten oder auch die Mikroalge aus dem Meer, in sämtlichen Variationen und Formen lassen sich die grünen Superfoods in unseren Speiseplan einfügen, um von den vielen positiven Effekten des Pflanzenstoffs zu profitieren. Wir erklären was das „grüne Blut“ eigentlich ist, wie man es verzehrt und wie uns das Blattgrün guttun kann.

Was ist Chlorophyll?

Der Farbstoff Chlorophyll steckt in Pflanzen und verleiht ihnen ihre grüne Farbe. Ohne der lebensspendenden Substanz könnten die Pflanzen keine Photosynthese betreiben und könnte somit nicht wachsen und gedeihen. Bei der Photosynthese wird in der Pflanze Kohlendioxid und Wasser zu Kohlenhydraten und Sauerstoff transformiert, all das dank des Chlorophylls. Nicht selten wird der Stoff auch „grünes Blut“ genannt, schließlich spendet es der Pflanze leben, so wie das Blut, das durch unsere Adern fließt. Besonders für das Blut hat Chlorophyll zudem einen positiven Effekt, denn es hilft beim Aufbau neuer Blutzellen und fördert somit die Entgiftung und Regeneration. Das „grüne Blut“ schenkt uns und den Pflanzen leben und sollte in jeder Ernährung ausreichend enthalten sein.

Welche Lebensmittel enthalten Chlorophyll?

Photo by Kimberly Nanney, CC0 Public Domain

Chlorophyll steckt in allen grünen Pflanzen, wie etwa in grünem Blattgemüse, Kräutern, Wildpflanzen und Sprossen. Von Grünkohl über Spinat bis hin zu Weizengras und Moringa, sämtliche grüne Blätter enthalten den wertvollen Farbstoff. Je dunkler das Blatt, desto höher der Chlorophyll-Anteil. Nicht nur an Land wachsen die Pflanzen durch das Chlorophyll, auch im Meer sprießen gesunde Algen durch den wertvollen Stoff. So enthalten die Mikroalgen Chlorella, Afa und Spirulina ebenfalls jede Menge Chlorophyll. Das deutsche Wintergemüse Grünkohl lässt sich auf verschiedenste Weisen zubereiten und als Salat oder eingekocht verzehren, dank des „Kale-Hypes“ gibt es inzwischen sogar Chips aus getrocknetem Grünkohl.

Auch grüne Smoothies mit Zutaten wie Avocado, Spinat und Spirulina, die nicht nur beim Abnehmen helfen und die Gesundheit fördern, sondern auch als Snack zwischendurch das Gehirn fithalten eignen sich hervorragend. Salate lassen sich mit verschiedenstem Blattgrün auf unterschiedliche Weisen zubereiten, sodass jeder nach Wunsch an das grüne Gold kommt. Zudem lässt sich unter anderem Spirulina oder auch Weizengras als Kapsel oder Pulver kaufen, sodass man es einfach verschiedensten Speisen hinzufügen kann.

Die Vorteile des grünen Gemüses

Eine Ernährung mit reichlich Chlorophyll bietet eine Vielzahl an Vorteilen für den Körper. Am meisten wirkt es sich auf unser Blut aus, denn der grüne Pflanzenfarbstoff ähnelt in seiner chemischen Struktur dem körpereigenen Hämoglobin Blutfarbstoff. Durch das Chlorophyll wird daher der Sauerstofftransport in den Adern verbessert, sodass neue Blutzellen gebildet und das Blut reingehalten werden. Auch bei Mangelerscheinungen von Eisen und Magnesium kann grünes Blattgemüse helfen, denn das Chlorophyll unterstützt die Aufnahme dieser Stoffe.

Isst man Eisenpräparate in Kombination mit grünem Blattgemüse, wird die Bildung roter Blutkörperchen deutlich mehr beschleunigt, als wenn man die Präparate einzeln einnimmt. Neben dem Eisen wird auch der Magnesiumhaushalt durch das Blattgrün unterstützt. Besonders unsere Muskeln und Nerven benötigen das Magnesium, das sich in jedem Molekülkern des Chlorophylls befindet. Das ist jedoch noch nicht alles, denn das Chlorophyll des Blattgrüns soll Studien zufolge sogar vor Demenz und Diabetes schützen. Neben dem Chlorophyll enthält grünes Gemüse zudem jede Menge weitere Nährstoffe, die unsere Gesundheit auf verschiedenste Weise verbessern. So sind Betacarotin, Vitamine, Kalium, Calcium und Spurenelemente in den grünen Superfoods enthalten. Mit diesem Reichtum an Nährstoffen zählt das grüne Gemüse zweifelsohne zu den Superfoods.

Grünes Gemüse gehört auf den Speiseplan. Ob als Spinat zur Kartoffel, als Grünkohl im Salat, als Spirulina im Smoothie oder auch als Weizengras im Glas, das Chlorophyll, das den Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht, bringt eine Vielzahl an Vorteilen für unsere Gesundheit. Als „grünes Blut“ ist es nicht nur für die Pflanzen dieser Welt essenziell, sondern auch für den menschlichen Körper. Es reinigt das Blut, unterstützt die Zellbildung und unterstützt den Eisen- und Magnesiumhaushalt. Zudem warten zahlreiche Rezepte und Präparate, wodurch das grüne Wundermittel ganz einfach und besonders lecker auf den Teller oder ins Glas kommt.