Tipps für guten Schlaf

Guter Schlaf hilft beim Abnehmen

Was der Schlaf mit dem Abnehmen hat, scheint auf den ersten Blick vielleicht nicht gleich ersichtlich. Aber Schlaf ist wirklich enorm wichtig für den Abnehmerfolg . Schläft man schlecht, oder gar zu wenig, nimmt man eher zu, als ab. Und Übergewicht führt häufig zu Schlafproblemen. Man befindet sich quasi in einem Teufelskreis. Dabei ist Schlaf nicht nur wichtig, um abzunehmen.Ausreichend Schlaf hilft auch dabei, produktiver zu sein und kreativer zu sein. Leider bekommen heute nur noch wenige Menschen wirklich ausreichend Schlaf. Das liegt häufig an der schnelllebigen und stressigen Zeit. Man steht früh auf und geht spät zu Bett, um möglichst viel zu schaffen. Abends geht man womöglich zu Bett, während man mit den Gedanken noch bei der Arbeit oder zu erledigenden Dingen nachhängt. Dabei ist es extrem wichtig, mit einem freien Kopf einzuschlafen, um sich in der Nacht optimal erholen zu können. Es sind weitaus mehr Menschen von Schlafproblemen betroffen, als man denkt. Um nicht gleich zur Schlaftablette greifen zu müssen, sollen die nachfolgend Tipps helfen, auf natürliche Weise wieder zu einem gesunden Schlaf zurückzufinden.

Der Schlaf-Tipp mit dem größten Effekt

Heutzutage ist es leider üblich, dass bis spät in den Abend vor dem PC, Fernseher oder Handy gehangen wird. Viele reden sogar davon, dass Sie sogar besser bei einer Serie oder ähnlichem einschlafen können – klar, wenn man lange genug guckt, schafft man das auch. Man sollte den Gebrauch solcher elektronischen Geräten wenn möglich 3 Stunden vor der geplanten Einschlafzeitpunkt ausschalten – 1 Stunde zuvor ist immer noch besser als mit dem Gerät einzuschlafen. Das hat nichts, bzw. nur bedingt damit zu tun, dass der Kopf sehr beschäftigt ist. Vielmehr lässt es sich auf das Licht der elektronischen Geräte, welches einen erheblichen Blaustich enthält, zurückführen. Genau dieses blaue Licht hält einen davon ab, müde zu werden. Der Körper weiß, welches Licht er „sieht“ und richtet auch seine Hormonproduktion auf eben dieses aus. Auch viele LED Lampen haben diesen Blaustich, der einen wach hält. Sorgen Sie so früh wie möglich, aber mindestens 1 Stunde vor dem Schlafen gehen, für eine eher dunkle Beleuchtung, verzichten Sie auf elektronische Geräte, lesen Sie ein Buch oder unterhalten Sie sich mit Ihrem Partner – das schadet nur in den seltensten Fällen. Und seien wir mal ehrlich, wovon haben Sie mehr? Von einer weiteren Folge CSI Miami oder von einer Stunde lesen eines interessanten Buches oder einem Gespräch mit Ihrem Partner? Zudem werden Sie merklich besser schlafen. Probieren Sie es einfach mal eine Woche aus!

Koffein – Freund oder Feind?

Koffein ist wohl die bekannteste Alltagsdroge. Der Effekt von Koffein wird leicht unterschätzt. Die zunächst aufweckende Wirkung ist am Tag sehr hilfreich. Trinkt man den Kaffee allerdings am Nachmittag, kann sich die Wirkung des Koffeins bis in die Nacht hinein entfalten und das Einschlafen erschweren. Manch einer wird sogar die gante Nacht eher unruhig schlafen und am nächsten Morgen unausgeschlafen aufwachen. Auch wenn die belebende Wirkung von Koffein nur ein paar Stunden anhält, dauert es wesentlich länger bis das Koffein vollständig abgebaut ist. Denn Koffein hat eine Halbwertszeit (so wie Radioaktive Atome – ist natürlich nicht so schädlich) von ca. 6 Stunden. Wenn Sie um 15 Uhr noch einen Kaffee mit 80mg Koffein konsumieren, um den Nachmittag durchzuhalten, haben sie um 21 Uhr immer noch 40 mg Koffein in sich. Um 3 Uhr morgens noch 20 mg. Das heißt, Sie werden das Koffein niemals wirklich los. Kein Wunder, dass Sie am nächsten Morgen erst einmal wieder zum Kaffee greifen müssen, weil Sie sich gerädert fühlen…

Die natürliche Extraportion Melatonin

Melatonin ist das natürliche Schlafhormon, welches zu einem angenehmeren Schlaf verhilft. Sauerkirschen, wie die Montmorency Kirsche, enthalten eine natürliche Form von Melatonin. Man kann einfach 1-2 Stunden vor dem Schlafen gehen etwas Sauerkirschen zu sich nehmen! Es gibt gefrorene Sauerkirschen, welche Sie sich in ihren abendlichen Smoothie einrühren können. Noch besser sind natürlich frische Sauerkirschen direkt vom Baum oder vom Markt. Man kann die Sauerkirschen außerdem einem Tee hinzufügen oder in Konzentratform (1 EL) zu sich nehmen. Sauerkirschen sind nicht nur auf Grund der „einschläfernden“ Wirkung, sondern auch wegen ihrer antioxidantischen Wirkung gut.

Etwas Melatonin ja –  zu viel lieber nicht

Zunächst muss man sagen, dass der Körper selbst genug Melatonin produzieren kann, wenn man Ihn lässt. Falls Menschen Melatoninpräperate zu sich nehmen, sollten sie vielleicht eher natürliche Sauerkirschen zu sich nehmen, ansonsten besteht die große Gefahr einer Melatoninüberdosierung. Viele gängige Melatoninpräperate haben ca. 3 mg oder 5 mg reines Melantonin. Doch wenn man einigen Forschern Glauben schenkt, sollte man bereits bei Mengen die über 1mg hinausgehen, aufpassen, denn diese können bereits Schlafstörungen nach sich ziehen. Mit Melantonin schläft man zwar nicht wie Dornröschen 100 Jahre lang durch, aber der Schlafzyklus für den nächsten Tag ist gestört und es wird schwerer fallen, rechtzeitig aufzustehen. Aus diesem Grund ist von solchen Präparaten eher abzuraten. Besser sind Sauerkirsche oder ein Konzentrat aus Montmorenca Sauerkirschen.

Abwarten und Tee trinken

Tees können magische Wirkungen haben. Testen Sie demnächst mal einen Gute-Nacht-Tee aus, wie z.B. Pfefferminztee, Zitronengrastee, Kamillentee, Ingwertee oder ähnliches. Achten Sie vor allem darauf, dass in den Tees immer etwas Kamille vorhanden ist, denn dieser enthält sekundäre Pflanzenstoffe, welche helfen können, Östrogene Überbelastungen (aus Chemikalien, Pestiziden, usw.) zu bekämpfen.
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